Aktivitäten

Nur ein Tröpfchen?! Blasenschwäche bei Frauen

08. November 2017, 19 Uhr, Evang. Gemeindehaus, Alte Haingasse:

Die Petterweiler LandFrauen laden Vereinsmitglieder und interessierte Frauen herzlich ein zu einem Vortrag über Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten der Inkontinenz bei Frauen. 

 

Ausgehend von den Verkaufszahlen der Hersteller für Inkontinenzhilfsmittel dürften über 10 Millionen Menschen in Deutschland an Inkontinenz leiden. Wieso keine verlässlichen Zahlen vorliegen und die Dunkelziffer so hoch ist, darüber sind sich die Experten noch nicht ganz einig. Eine der Gründe dürfte wahrscheinlich sein, dass Inkontinenz immer noch zu sehr in unserer Gesellschaft tabuisiert wird, vor allem junge Menschen wollen sich dieses Problem nicht eingestehen und dies gegenüber ihrem Arzt nicht erwähnen. Erst wenn der Leidensdruck so hoch ist, dass sich die Inkontinenz nicht mehr

verbergen lässt, wagen die meisten den Schritt zum Arzt. Manchmal kann dies mehrere Jahre dauern.

 

Vortragen wird Prof. Dr. Dr. Michael Kirschbaum. Hinter seiner Person steht ein „ganzes Leben als Frauenarzt“: Über zwanzig Jahre Tätigkeit als Oberarzt und Arzt an der Gießener Universitätsfrauenklinik, sowie mehr als sieben Jahre Tätigkeit als Chefarzt an einer der großen Frauenkliniken im Saarland. Michael Kirschbaum arbeitet heute als niedergelassener Gynäkologe und bringt seine umfangreichen medizinischen Kompetenzen in ein fortschrittliches Konzept ambulanter und stationärer frauenärztlicher Leistungsangebote ein. Er ist darüber hinaus als Referent und Lehrbeauftragter tätig. Weitere Informationen über den Referenten finden Sie unter http://www.kirschbaum-gynaekologie.de.

 

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden zur Unkostendeckung!

Nachhaltige Lebensführung - Wie kann das gelingen?

25. Oktober 2017, 19 Uhr, Evang. Gemeindehaus, Alte Haingasse:

Wir laden ein zu Vortrag und Diskussion mit Andreas Arnold.

 

Andreas Arnold vertieft sich seit dem Jahr 2013 in die Materie „Nachhaltiges Leben“. Er lebt nahezu von Umverpackungen, insbesondere solchen aus Plastik, befreit, übt kritischen Konsum, reduziert seinen Besitz im Sinne eines Product Sharings und lebt inzwischen sogar ohne Kühlschrank.

 

Über seine Erfahrungen berichtet er im Blog http://plastic-diary.andreas-arnold.net. Weiter schreibt eine zweiwöchentliche Kolumne zum Thema Nachhaltigkeit in der Wetterauer Zeitung, dem Blatt seines Heimatkreises, und ist Mitglied des Umweltnetzwerkes „Wetterau im Wandel“, dessen Ziel es ist, Themen der ökologischen Nachhaltigkeit breit zu streuen, um ein lokales Umdenken zu erreichen.

 

Seit dem Jahr 2015 hält er regelmäßig Vorträge zum Thema „Nachhaltige Lebensführung“. In seinen Vorträgen veranschaulicht er nicht nur die Wandlungen in seinem Leben und macht sie dadurch nachahmbar, er klärt auch über ökologische und gesundheitliche Fakten zu den Themen „Plastik in der Umwelt“, „Minimalismus“ und „Kritischer Konsum“ auf.

Andreas Arnold wird zu diesen Themen vortragen und für Fragen zur Verfügung stehen.

 

Freuen Sie sich auf spannende Anregungen, die Sie selbst umsetzen können. Denn, wie heißt es so schön:

„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“

(Afrikanisches Sprichwort)

Wo kommen die Kartoffeln her - Kartoffelernte mit Schulkindern

September 2017:

Die Kartoffel ist aus unseren Küchen nicht wegzudenken. Über 4000 Sorten gibt es weltweit. Die meisten davon sind in den südamerikanischen Anden zu Hause, denn von dort stammt diese Kulturpflanze ursprünglich. In Deutschland sind immerhin noch mehr als 150 Sorten für den Anbau & Verkauf zugelassen. Und noch mehr alte Sorten werden in privaten Gärten gepflegt.

 

Aber wie entstehen Kartoffeln eigentlich? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, waren die Kinder der Lilienwaldschule bereits im Mai diesen Jahres am Ort des Geschehens - auf dem Feld - und haben unter fachkundiger Anleitung von Petterweiler Landfrauen und einem Landwirt Pflanzkartoffeln in die Ackererde gesetzt.

 

Im September war es dann so weit: Die Ernte konnte beginnen!